Spanking-Wissen


Einführung

Das erotische Spanking und die BDSM-Kultur hat zuletzt in Deutschland nicht zuletzt durch den Bestseller „Fifty Shades of Grey“ von E. L. James breite Bekanntheit erlangt. Die im Erotik-Roman behandelten sexuellen Phantasien der Protagonisten sind keine neuen Erscheinungen, sondern schlummern seit jeher als Teil menschlicher Sexualphantasie in vielen Menschen. Ein modernes Phänomen ist hingegen die zunehmende Öffnung der Gesellschaft gegenüber diesen vorher unausgesprochenen Themen. Was vorher unter dem sozial-konservativen Druck zurückgehalten wurde, erlangt heutzutage mehr und mehr gesellschaftliche Akzeptanz. Getragen von dieser Bewegng verbreitet sich auch das erotische Spanking (Was ist Spanking?). Es wird häufig als Teil der BDSM-Kultur betrachtet, kann jedoch auch ganz eigenständig ausgeübt werden. Je nach Vorliebe steht die physische Erregung oder die Freude am dominant-devoten-Rollenspiel im Vordergrund. Mit der gesellschaftlichen Akzeptanz für das Spanking wächst auch die Zahl der Menschen, die es ausprobieren und regelmäßig praktizieren. Öfter mal was Neues! – das ist ein Leitspruch unserer Zeit. Die Skepsis vor dem Neuen kann verhindern, dass wir Unbekanntes kennen und vielleicht lieben lernen. Für viele Interessierte eröffnet sich durch das Spanking eine ganz neue sexuelle Welt, die ihr Sexualleben nachhaltig bereichert.

Für Spanking-Interssierte

Sollten Sie noch keine Erfahrung mit dem Spanking gemacht haben, finden Sie unter Das erste Spanking-Erlebnis eine Kurzanleitung mit vielen praktischen Tipps für das „erste Mal“. Natürlich gehören zum Spanking immer zwei: Einer der aktiv austeilt und einer der passiv verhauen wird. Sollte Spanking noch kein Teil des Sexuallebens in Ihrer Beziehung sein, tauschen Sie sich mit Ihrem Partner über Ihre Wünsche und Sehnsüchte aus und halten Sie so Ihre Sexualleben lebendig und abwechslungsreich (Wie erzähle ich es meinem Partner?). Verharren Sie nicht in gewohnten Mustern, tauschen Sie die Rollen! Die häufig im Sexleben verbreitete Rollenverteilung vom dominanten Mann und devoten Frau kann auch umgedreht werden: Geben Sie Ihrer Frau das Heft (oder eben das Paddle) in die Hand. So manch eine Frau entdeckt auf diese Weise verborgene Vorlieben (Mann spankt Frau – oder umgekehrt?). Womit lässt sich Spanking betreiben? Neben dem Spanking mit der flachen Hand, sorgt der Einsatz von praktischen Hilfsmittel für ein besonders prickelndes Erlebnis. Hierbei eignen sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Instrumenten, die von alltäglichen Haushaltsgegenständen wie Kochlöffel oder Tischtennisschlägern bis hin zu Klassikern wie dem Holzpaddle reichen (Spanking-Instrumente). Treten Sie in die Fußstapfen berühmter Spanking-Liebhaber wie dem französischen Philosophen Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778) und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Spankings.

Abgrenzung vom traditionellen Spanking

Das erotische Spanking beschreibt ein einvernehmliches Erotik-Rollenspiel, welches dem Vergnügen beider Partner entspringt und bei dem Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen oberste Prinzipen darstellen. Das erotische Spanking ist ein prickelndes Intermezzo aus Schmerz und Freude, welches beide Partner gleichsam genießen (Warum machen Schmerzen Freude?). Im Unterschied zum erotischen Spanking, ist das traditionelle Spanking nicht einvernehmlich, sondern dient als „reale“ Körperstrafe und Disziplinierungsmaßnahme. Im Laufe der Geschichte wurde das Spanking in vielfacher Weise angewendet (Geschichte des Paddles). Weit verbreitet war es beispielsweise in der Sklavenhaltung in den USA oder auch in Zuchthäusern im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts. In den USA fand und findet noch immer das Spanking an Schulen verbreitet Anwendung (Spanking in der amerikanischen Gesellschaft). In Deutschland ist heutzutage glücklicherweise der Einsatz von physischen Bestrafungen in der Schule wie auch in der elterlichen Erziehung nicht mehr erlaubt und steht zum Teil unter Strafe (Rechtliche Lage). Spanking sollte niemals außerhalb des Erotikbereichs angewendet werden: Weder als Disziplinarmaßnahme an Kindern in der Schule oder in der elterlichen Erziehung noch als Form häuslicher Gewalt an Frauen. Gewalt in der Kindererziehung – auch der vermeintlich unbedeutende Klaps auf den Po – hat bleibende Auswirkungen auf die Psyche des Kindes! Tolerieren Sie niemals Spanking, bei dem sich nicht beide Partner freiwillig am Spiel beteiligen. Praktizieren Sie Spanking niemals im Beisein von Kindern.

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